AGB

§ 1 Geltungsbereich

Die nachstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Sattelberatung & mehr / Janine Tackenberg – nachstehend Auftragnehmer genannt – gelten für alle Geschäftsbeziehungen mit deren Kunden – nachstehend Auftraggeber genannt – ausschließlich.  Abweichende Vereinbarungen und anders lautende Geschäftsbedingungen des Kunden finden keine Anwendung, es sei denn, diese wurden ausdrücklich schriftlich zwischen den Parteien vereinbart.

§ 2 Vergütung

(1) Alle Preise sind Endverbraucherpreise und verstehen sich inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Gebrauchtsättel werden differenzbesteuert nach §25a UStG.

(2) Es besteht die Möglichkeit, gebrauchte Sättel für die Dauer von 10 Tagen gegen Hinterlegung des Kaufpreises zu testen.  Die Dauer der Überlassung auf Probe wird schriftlich vereinbart. Bei Nicht-Gefallen kann der Sattel in der vereinbarten Frist zurück gegeben werden, der Kaufpreis wird umgehend zurück erstattet. Wird der Sattel nicht zum vereinbarten Zeitpunkt zurück gegeben, gilt der Sattel als verkauft.  Die Rückgabe des Sattels erfolgt durch postalische Rücksendung auf Kosten des Auftraggebers oder nach Absprache durch persönliche Rückgabe, entweder am Sitz des Auftragnehmers  oder durch persönliche Abholung des Auftragnehmers.

§ 3 Zahlung

(1) Bei Bestellungen ist durch den Auftraggeber eine in der Bestellung zu vereinbarende Anzahlung im Voraus zu entrichten. Der Vertrag steht unter der aufschiebenden Bedingung des Zahlungseinganges.

(2) Die übrige Vergütung ist sofort ohne jeden Abzug nach Abnahme zu leisten.

§ 4 Lieferfristen/Übergabe

(1) Lieferfristen werden nach bestem Ermessen angegeben, sind aber nicht verbindlich.

(2) Höhere Gewalt oder unvorhersehbare schwerwiegende Betriebsstörungen verlängern die Lieferfrist um die Dauer der Verzögerung. Über den Eintritt einer solchen Verzögerung wird der Auftraggeber unverzüglich unterrichtet. Dauert die hierauf beruhende Verzögerung unangemessen lange, so kann jeder Vertragsteil vom Vertrag zurücktreten.

 (3) Die Lieferung erfolgt durch Sattelberatung & mehr – Janine Modzel persönlich oder durch ein Versandunternehmen.

§ 5 Widerrufsrecht

(1) Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen in Textform (z.B. Brief, E-Mail), oder wenn Ihnen die Sache vor Fristablauf überlassen wird, auch durch Rücksendung der Sache widerrufen. Die Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung in Textform. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs oder der Sache. Kosten für Anfahrt, Anpassung und Probereiten werden nicht zurück erstattet. Der Widerruf ist zu richten an:

janine@sattelberatungundmehr.de

Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurückzugewähren und ggf. gezogene Nutzungen (z.B. Zinsen) herauszugeben.  Kann der Auftraggeber/Kunde die empfangene Leistung sowie Nutzungen (z.B. Gebrauchsvorteile) nicht oder teilweise nicht oder nur in verschlechtertem Zustand zurückgewähren, beziehungsweise herausgeben, muss er insoweit Wertersatz leisten. Für die Verschlechterung der Sache muss er Wertersatz nur leisten, soweit die Verschlechterung auf einen Umgang mit der Sache zurückzuführen ist, der über die Prüfung der Eigenschaften und der Funktionsweise hinausgeht. Unter „Prüfung der Eigenschaften und der Funktionsweise“ versteht man das Testen und Ausprobieren der jeweiligen Ware, wie es etwa im Ladengeschäft möglich und üblich ist.

Die Artikel sind auf Gefahr des Auftragsgebers zurückzusenden. Er hat die Kosten der Rücksendung zu tragen. Verpflichtungen zur Erstattung von Zahlungen müssen innerhalb von 30 Tagen erfüllt werden. Die Frist beginnt für den Auftraggeber mit der Absendung der Widerrufserklärung oder der Sache, für den Auftragnehmer mit deren Empfang.

§ 6  Gewährleistung

(1) Es gelten die gesetzlichen Regelungen zur Gewährleistung. Gewährleistungsansprüche verjähren bei neuen Waren in zwei Jahren, bei gebrauchten Waren in einem Jahr ab dem gesetzlichen Verjährungsbeginn. Für Fehler, die auf unrichtige oder undeutliche Angaben des Käufers zurückzuführen sind, haftet der Auftragnehmer nicht.

(2) Der Auftraggeber / Käufer erkennt an, dass beim Kauf eines Sattels (neu oder gebraucht) oder anderer Lederwaren, Leder als Naturprodukt natürliche Vernarbungen haben und Farbveränderungen unterworfen sein kann. Zudem kann das Leder auf Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen z.B. durch Ausblühungen reagieren. Diese Beschaffenheit des Leders stellt keinen Mangel dar.

(3) Sowohl beim Kauf eines Neu-Sattels nach Maß als auch bei einer Sattelanpassung eines gebrauchten Sattels, kann sich durch verschiedene Einflussfaktoren das Pferd nach dem Anmessen verändern, dies hat wiederum Auswirkungen auf die Sattellage. Durch den neu angepassten Sattel und durch regelmäßiges Trainieren des Pferdes kann sich die Rückenbemuskelung und das Fettgewebe des Pferdes verändern. Auch kann das Pferd Saison-, krankheits- oder fütterungsbedingt zu- oder abnehmen, bei jüngeren Pferden hat das natürliche Wachstum Einfluss auf die Passgenauigkeit. Des Weiteren kann der Reiter durch seinen Sitz sowie das Satteln des Pferdes diese beeinflussen. Dies hat direkte Auswirkungen auf die Passgenauigkeit des Sattels. Für den Gebrauch und den Erhalt des Sattels ist daher zu beachten, dass eine regelmäßige Überprüfung des Sattels und ein eventuell erforderliches Anpassen- insbesondere bei auftretenden Veränderungen des Pferdes – erforderlich und empfehlenswert ist. Der erworbene Sattel sollte nur für das Pferd verwendet werden, für welches der Sattel angepasst wurde. Jeder Wechsel auf ein anderes Pferd hat eine Veränderung des Sattelkissens zur Folge. Nicht nur der Sitz des Reiters sondern auch unterschiedlich verwendete Sattelunterlagen haben Einfluss auf die Position des Sattels nach der Ingebrauchnahme. Es wird weiterempfohlen, den Sattel nur mit den empfohlenen Pflegeprodukten zu pflegen.

(4) Für die Passgenauigkeit des Sattels übernimmt der Auftragnehmer/Verkäufer daher nur Gewähr für die vereinbarte Beschaffenheit, und dass der Sattel dem aufgenommenen Maß entspricht. Zur Vermeidung von Meinungsverschiedenheiten zeichnet der Verkäufer die Maße des Pferdes im Zeitpunkt des Maßnehmens auf und archiviert sie.

 (5) Der Auftragnehmer/Verkäufer übernimmt nur dann eine Garantie, wenn er dies ausdrücklich schriftlich mit dem Auftraggeber/Käufer vereinbart.

§ 7 Haftungsbeschränkungen

(1) Hat der Auftragnehmer aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen nach Maßgabe dieser Bedingungen für einen Schaden aufzukommen, der leicht fahrlässig verursacht wurde, ist die Haftung beschränkt. Die Haftung besteht nur bei Verletzung vertragswesentlicher Pflichten und ist auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen, unmittelbaren Durchschnittsschaden begrenzt.

(2) Bei leicht fahrlässigen Pflichtverletzungen von nicht vertragswesentlichen Pflichten, durch deren Verletzung die Durchführung des Vertrags nicht gefährdet wird, haftet der Auftragnehmer sowie dessen Erfüllungsgehilfen nicht.

(3) Die Haftungsbeschränkungen sind ausgeschlossen für dem Auftragnehmer zurechenbare Körper- und Gesundheitsschäden oder bei Verlust des Lebens des Kunden.

(4) Etwaiges Vorreiten erfolgt auf eigene Gefahr.

§ 8 Eigentumsvorbehalt

(1) Die Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Auftragnehmers. Bei Zahlungsverzug oder vertragswidrigem Verhalten durch den Auftraggeber/Kunden, ist der Auftragnehmer berechtigt, vom Vertrag zurück zu treten und die Ware zurückzufordern. Der Auftraggeber/Kunde ist zur Herausgabe der Ware verpflichtet. Sollte die unter Eigentumsvorbehalt stehende Ware beim Kunden gepfändet werden, hat dieser den Auftragnehmer sofort unter Übersendung einer Abschrift des Zwangsvollstreckungsprotokolls zu informieren.

§ 9 Sonstiges

(1) Der Auftragnehmer weist darauf hin, dass er im Rahmen des üblichen Geschäftsverkehrs anfallende personenbezogene Daten der Kunden im Sinne des Datenschutzgesetzes speichert und verarbeitet.

(2) Änderungen, Druckfehler und Irrtümer jeglicher Art sind vorbehalten.

§ 10 Anwendbares Recht, Gerichtsstand

(1) Die mit dem Auftragnehmer geschlossenen Verträge unterliegen der Anwendbarkeit Deutschen Rechts. Dies gilt auch dann, wenn die Bestellung aus dem und/oder die Lieferung in das Ausland erfolgt. Das UN-Übereinkommen über Verträge über den internationalen Warenkauf (CISG) vom 11.4.1980 findet keine Anwendung.

(2) Gerichtsstand ist Ratingen.